Claritin kaufen in Online-Apotheke Schweiz – schnelle Lieferung

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Claritin kaufen in Online-Apotheke Schweiz – schnelle Lieferung
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Die Einnahme von Medikamenten darf nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen. Selbstmedikation kann lebensgefährlich sein.

Kann man Claritin (Loratadin) in der Schweiz ohne Rezept erhalten?

Claritin (Wirkstoff: Loratadin) ist in der Schweiz rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Eine ärztliche Beratung wird jedoch empfohlen, insbesondere bei chronischen oder schweren Allergien.

Schlüsselerkenntnisse zu Claritin in der Schweiz

  • Claritin ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren zur Behandlung von Allergien geeignet.
  • Die Wirkung setzt meist innerhalb von 1–3 Stunden ein und hält bis zu 24 Stunden an.
  • Claritin verursacht normalerweise keine Müdigkeit, kann aber in seltenen Fällen Schläfrigkeit auslösen.
  • In der Schweiz ist Claritin rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
  • Menschen mit schwerer Leberinsuffizienz oder chronischen Erkrankungen sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.
  • Bei Auftreten von Nebenwirkungen wie starkem Hautausschlag oder Atemnot sofort ärztliche Hilfe suchen.

Wie wirkt Claritin (Loratadin) im Körper?

Claritin enthält Loratadin, einen selektiven Histamin-H1-Rezeptor-Antagonisten. Loratadin blockiert gezielt die H1-Rezeptoren, an denen Histamin – ein Botenstoff, der bei allergischen Reaktionen freigesetzt wird – ansetzt. Dadurch werden typische Allergiesymptome wie Juckreiz, Niesen, laufende Nase und tränende Augen gelindert.

Auf molekularer Ebene verhindert Loratadin, dass Histamin an den H1-Rezeptoren von Zellen im Gewebe wie Schleimhäuten andockt. Es vermindert dadurch Entzündungsreaktionen und Schwellungen. Die Wirkung ist nicht sedierend, da Loratadin die Blut-Hirn-Schranke kaum überwindet.

Vereinfachtes Bild: Stellen Sie sich Histamin als Schlüssel vor, der Allergiesymptome auslöst. Loratadin blockiert das Schloss, sodass der Schlüssel nicht passt – die allergische Kettenreaktion bleibt aus.

Für die Wirksamkeit von Claritin ist kein spezieller Auslöser oder weiterer Stimulus notwendig. Es wirkt unabhängig davon, ob oder wann ein Allergenkontakt stattfindet, sollte aber idealerweise vor dem Kontakt eingenommen werden.

Erfahrungen und Stolpersteine: Was Patienten oft falsch einschätzen

Kommentar von Dr. med. Felix Brunner, Facharzt für Allergologie:
Viele Patientinnen und Patienten erwarten von Antihistaminika wie Claritin eine sofortige und vollständige Linderung aller Allergiesymptome. In der Praxis ist es aber häufig so, dass insbesondere bei stark ausgeprägten Beschwerden (z. B. bei einer ausgeprägten Pollenexposition) Claritin zwar die Symptome deutlich mindert, aber selten eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht wird. Ein häufiger Irrtum ist auch, dass Claritin „bei Bedarf“ eingenommen werden kann – tatsächlich ist die kontinuierliche Einnahme während der Allergiesaison meist wirksamer als gelegentliches „Nachdosieren“. Selten fragen Patienten, wie sich die Wirkung von Claritin im Zeitverlauf verändert – dabei kann es bei chronischer Einnahme gelegentlich zu einer leichten Wirkabschwächung kommen. Wichtig ist auch, dass schwere allergische Reaktionen (z. B. Anaphylaxie) nicht mit Claritin behandelt werden sollten. Die Erwartungen an eine „sofortige Heilung“ führen oft zu einer unnötigen Therapieumstellung, obwohl Geduld und konsequente Einnahme meist zum Ziel führen.

Wie wird Claritin eingenommen? Dosierung, Wirkeintritt und Wirkdauer

Standarddosierung: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt die empfohlene Tagesdosis 10 mg Loratadin (1 Tablette). Kinder von 6 bis 12 Jahren (über 30 kg Körpergewicht) erhalten ebenfalls 10 mg täglich. Für Kinder unter 30 kg ist die Anwendung rezeptpflichtig und sollte ärztlich überwacht werden.

  • Tabletten sollten mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden – unabhängig von den Mahlzeiten.
  • Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 10 mg. Niemals überschreiten!
  • Bei älteren Menschen (>65 Jahre) oder eingeschränkter Leberfunktion kann eine Dosisanpassung erforderlich sein (z. B. jeden zweiten Tag 10 mg). Bitte ärztlich abklären.

Wirkeintritt: Gewöhnlich innerhalb von 1–3 Stunden nach Einnahme.

Wirkdauer: Bis zu 24 Stunden, sodass meist eine einmalige tägliche Einnahme ausreicht.

Teilung: Die Tablette kann geteilt werden, falls ärztlich empfohlen oder zur Dosisanpassung notwendig.

Was ist bei der Einnahme von Claritin mit Nahrung, Alkohol und Lebensstil zu beachten?

Claritin kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Nahrungsfette beeinflussen die Wirkung kaum. Allerdings kann eine sehr fettreiche Mahlzeit die Aufnahme geringfügig verzögern, was in der Praxis jedoch selten relevant ist.

  • Alkohol: Moderate Mengen (z. B. 1 Glas Wein oder Bier) führen im Allgemeinen zu keinen relevanten Wechselwirkungen. Grössere Mengen Alkohol können jedoch die Blut-Hirn-Schranke beeinflussen und das Risiko für Nebenwirkungen wie Müdigkeit erhöhen.
  • Grapefruitsaft: Für Loratadin sind bislang keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft bekannt.
  • Koffein: Keine Wechselwirkungen.
  • Sport, Autofahren und Maschinenbedienung: In seltenen Fällen kann Schläfrigkeit auftreten. Bei Unsicherheit zuerst die individuelle Verträglichkeit testen.
Mythos vs. Realität: Mythos: „Claritin wirkt sofort und macht niemals müde.“ Realität: Die Wirkung setzt meist nach 1–3 Stunden ein. Müdigkeit ist selten, aber möglich – insbesondere bei Alkoholgenuss oder empfindlichen Menschen.

Für wen ist Claritin nicht geeignet? Absolute und relative Gegenanzeigen

  • Absolute Kontraindikationen:
    • Bekannte Überempfindlichkeit gegen Loratadin oder einen der Hilfsstoffe.
    • Schwere Leberinsuffizienz (Child-Pugh C) – Anwendung nur unter strenger ärztlicher Kontrolle.
  • Relative Kontraindikationen:
    • Chronische Lebererkrankungen (Dosisanpassung erforderlich).
    • Schwangerschaft und Stillzeit – Nutzen-Risiko-Abwägung durch Arzt oder Ärztin notwendig.
    • Kinder unter 6 Jahren (Tablettenform) – nur auf ärztliche Anordnung.
    • Gleichzeitige Anwendung mit bestimmten CYP3A4-Hemmern (z. B. Ketoconazol, Makrolidantibiotika) kann zu erhöhten Loratadin-Blutspiegeln führen.

Kardiovaskuläre Risiken: Vorsicht bei bestehender Herzrhythmusstörung oder QT-Verlängerung in der Vorgeschichte. Seltene Fälle von Herzrhythmusstörungen wurden bei Überdosierung beobachtet.

Nach Herzinfarkt oder schwerem Herzereignis sollte eine Behandlung mit Claritin erst nach ärztlicher Abklärung erfolgen.

Welche Nebenwirkungen treten mit Claritin am häufigsten auf?

  • Sehr häufig (>1/10):
    • Keine sehr häufigen Nebenwirkungen nachgewiesen.
  • Häufig (1/100 bis <1/10):
    • Müdigkeit (bei ca. 1–5 % der Anwender)
    • Kopfschmerzen
    • Mundtrockenheit
    • Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen)
  • Gelegentlich (1/1.000 bis <1/100):
    • Hautausschlag
    • Schläfrigkeit, Nervosität, Schlafstörungen
    • Appetitzunahme
  • Selten (<1/1.000):
    • Allergische Reaktionen (Schwellung, Atemnot, anaphylaktischer Schock – medizinischer Notfall!)
    • Leberfunktionsstörungen
    • Herzrhythmusstörungen

Mechanismus: Müdigkeit tritt auf, wenn Loratadin bei empfindlichen Personen dennoch geringe Mengen das zentrale Nervensystem erreichen kann.

Was tun bei Nebenwirkungen? Bei leichten Beschwerden Einnahme pausieren und Apotheke oder Ärztin/Arzt informieren. Bei schwerwiegenden Reaktionen (Atemnot, Schwellung, starker Hautausschlag) sofort medizinische Hilfe (Notruf 144) rufen.

Typische Anwendungsfehler bei Claritin und wie Sie sie vermeiden

  1. Unregelmässige Einnahme: Viele Patienten nehmen Claritin nur bei akuten Beschwerden. Besser: täglich zur gleichen Zeit während der Allergiesaison einnehmen, um einen gleichbleibenden Wirkspiegel zu erreichen.
  2. Erhöhen der Dosis bei ausbleibender Sofortwirkung: Geduld bewahren! Die maximale Tagesdosis beträgt 10 mg. Mehr hilft nicht schneller, sondern erhöht das Nebenwirkungsrisiko.
  3. Kombination mit anderen Antihistaminika ohne ärztliche Rücksprache: Dies kann Nebenwirkungen potenzieren. Immer Rücksprache mit Fachpersonen halten.
  4. Absetzen bei leichter Müdigkeit: Müdigkeit verschwindet oft nach wenigen Tagen. Dosierungszeitpunkt eventuell in den Abend verlegen, aber nicht ohne ärztliche Klärung absetzen.
  5. Tabletten zerbrechen oder zerkauen ohne Rücksprache: Manche Präparate sind teilbar, andere nicht. Nur nachlesen oder nachfragen.
  6. Vergessen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten abzuklären: Insbesondere bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme (z. B. Antidepressiva, Antimykotika) immer Apotheke oder Ärztin/Arzt informieren.
  7. Ignorieren von Warnzeichen schwerer Allergien: Claritin ersetzt keinen Notfall-Adrenalin-Pen bei schwerwiegenden Allergien!

Claritin im Vergleich zu Alternativen: Cetirizin, Fexofenadin & Preise (Schweiz 2026)

Wirkstoff / Präparat Wirkungseintritt Wirkdauer Müdigkeitspotenzial Preis pro Tablette (CHF)
Claritin (Loratadin 10 mg) 1–3 Std bis 24 Std selten ca. 0.60–1.10
Zyrtec (Cetirizin 10 mg) 0.5–1 Std bis 24 Std öfter ca. 0.80–1.20
Telfast (Fexofenadin 120 mg) 1 Std bis 24 Std sehr selten ca. 1.00–1.50
  • Claritin (Loratadin): Selten Müdigkeit, langsamer Wirkungseintritt.
  • Zyrtec (Cetirizin): Schneller Wirkungseintritt, häufiger Müdigkeit.
  • Telfast (Fexofenadin): Sehr selten Müdigkeit, teurer.

Fazit: Claritin ist eine bewährte Option, besonders wenn Müdigkeit vermieden werden soll und eine längere Wirkdauer gewünscht ist. Bei Unverträglichkeit oder starker Müdigkeit ist Fexofenadin eine Alternative.

Technische Eigenschaften und Varianten von Claritin

Parameter Angabe
Wirkstoff Loratadin
Verfügbare Dosierungen 10 mg Tabletten, Sirup (1 mg/ml)
Dauer der Wirkung Bis zu 24 Stunden
Halbwertszeit (T1/2) 8–28 Stunden (abhängig von Metabolisierung)
Darreichungsformen Tabletten, Schmelztabletten, Sirup
Lagerung Bei Raumtemperatur (<25° C), trocken und lichtgeschützt
Originalpräparat Ja (Claritin von Bayer)
Generika erhältlich Ja (z. B. Loratadin Mepha, Sandoz)

Kompatibilitäts-Check: Claritin und andere Medikamente/Produkte

Produkt Kombinierbar? Konsequenzen
Paracetamol Ja Keine signifikanten Wechselwirkungen
Ibuprofen Ja Keine relevanten Wechselwirkungen
Alkohol (moderat) Mit Vorsicht Gelegentliche Müdigkeit möglich
Ketoconazol Nur nach Rücksprache Erhöhte Loratadin-Konzentration möglich
Makrolidantibiotika (z. B. Erythromycin) Nur nach Rücksprache Erhöhte Loratadin-Konzentration möglich
Andere Antihistaminika Nein Risiko für verstärkte Nebenwirkungen

Pharmakokinetik von Claritin: Wie wird Loratadin im Körper verarbeitet?

Claritin (Loratadin) wird nach oraler Einnahme im Dünndarm schnell aufgenommen und in der Leber durch das Enzym CYP3A4 zu Desloratadin metabolisiert. Beide Substanzen sind pharmakologisch aktiv. Die Halbwertszeit beträgt im Schnitt zwischen 8 und 28 Stunden, abhängig von der individuellen Leberfunktion.

Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Urin (ca. 40 %) und den Stuhl (ca. 40 %). Bei Lebererkrankungen ist die Ausscheidung verzögert.

Claritin für besondere Patientengruppen: Was ist zu beachten?

  • Leberinsuffizienz: Dosisreduktion oder Einnahme jeden zweiten Tag, da die Metabolisierung verzögert ist.
  • Niereninsuffizienz: Keine Dosisanpassung notwendig, aber Vorsicht bei schwerer Einschränkung, da Metaboliten kumulieren können.
  • Schwangere und Stillende: Nur anwenden, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt. Es liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vor.
  • Kinder: Tabletten ab 6 Jahren und über 30 kg. Jüngere Kinder: Sirup und ärztliche Überwachung.
  • Autofahren/Betrieb von Maschinen: In seltenen Fällen kann Müdigkeit auftreten. Bei erstmaliger Einnahme oder bei Einnahme weiterer dämpfender Mittel (Alkohol!) besser Vorsicht walten lassen.
  • Fertilität: Es gibt keine Hinweise, dass Claritin Fertilität oder Familienplanung beeinflusst.

Original oder Generikum: Was ist beim Kauf von Loratadin zu beachten?

Das Originalpräparat Claritin ist in der Schweiz von Bayer erhältlich. Mehrere Generika (z. B. Loratadin Mepha, Sandoz) bieten die gleiche Wirkstoffqualität, sind meist günstiger und erfüllen strenge Anforderungen von Swissmedic.

  • Generika haben denselben Wirkstoff und Wirkungsprofil wie das Original.
  • Hilfsstoffe (z. B. Füllstoffe, Farbstoffe) können jedoch variieren: Bei bekannter Allergie auf Hilfsstoffe immer die Zusammensetzung prüfen oder in der Apotheke nachfragen.
  • Preis: Generika sind in der Regel ca. 20–40 % günstiger.
  • Vergleich: Keine Unterschiede in Wirksamkeit, sofern korrekt eingenommen. Unterschiede können in der Tablettengrösse, im Geschmack (Sirup) und im Preis liegen.

Wie erkennt man eine Original- oder Fälschung von Claritin in der Schweiz?

Qualitätskontrolle:
  • Original-Tabletten: Weiss, rund, mit Prägung (meist „C10“ oder Herstellerlogo), oft mit Bruchrille.
  • Blisterverpackung: Mit Schweizer Zulassungsnummer („Swissmedic Nr.“) und Herstellerangabe.
  • Packungsbeilage auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Fälschungen fehlen oft die lokale Swissmedic-Nummer.
  • Mögliche Sicherheitsmerkmale: Hologramm, QR-Code oder Siegel.
  • Vorsicht bei auffällig niedrigen Preisen oder fehlender Schweizer Kennzeichnung!

So erkennen Sie eine sichere Online-Apotheke in der Schweiz

  • Swissmedic-Zertifizierung: Nur Apotheken mit entsprechender Bewilligung dürfen Medikamente online abgeben. Swissmedic veröffentlicht eine aktuelle Liste seriöser Anbieter.
  • Kennzeichnungspflicht: Jede Online-Apotheke muss klar ihre Schweizer Adresse, Zulassungsnummer und Kontaktmöglichkeiten ausweisen.
  • Warnsignale unseriöser Anbieter: Kein Schweizer Impressum, keine Kontaktmöglichkeit, zu niedrige Preise, kein klarer Hinweis auf Swissmedic.
  • Risiko von Fälschungen: Medikamente von nicht zertifizierten Anbietern können unwirksam oder schädlich sein.
  • Vermeiden Sie Apotheken, die Claritin ohne vorab überprüfte Rezeptanforderung oder Beratung verkaufen.

Empathischer Hinweis: Allergien sind behandelbar und keine Schwäche

Allergien sind sehr häufig und lassen sich heute gut behandeln. Wenn Sie durch Allergien im Alltag beeinträchtigt sind, sprechen Sie offen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer vertrauten Person darüber. Psychosoziale Faktoren können Symptome verstärken – gemeinsam finden Sie die beste Strategie.

Wie erhalten Sie Claritin in der Schweiz? Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Mit typischen Allergiesymptomen (z. B. Heuschnupfen) zunächst Beratung in der Apotheke oder beim Hausarzt einholen.
  2. Schritt 2: In der Apotheke erhalten Sie Claritin ohne Rezept. Bei Unsicherheiten oder chronischen Beschwerden empfiehlt sich ein Arztbesuch.
  3. Schritt 3: Bei Online-Bestellung nur zertifizierte Schweizer Apotheken nutzen (siehe Swissmedic-Liste).
  4. Schritt 4: Vor der ersten Anwendung die Packungsbeilage vollständig lesen. Bei Fragen Rücksprache mit Apotheke oder Arzt halten.
  5. Schritt 5: Nach Beginn der Therapie auf die individuelle Verträglichkeit achten und bei Problemen frühzeitig professionelle Hilfe suchen.

Was tun bei einer Überdosierung von Claritin?

  1. Sofortige Einnahme stoppen.
  2. Schweizer Notruf 144 wählen und möglichst genaue Angabe zur eingenommenen Menge machen.
  3. Packung bereithalten (für medizinisches Personal).
  4. Keine Selbstbehandlung (z. B. Erbrechen herbeiführen) ohne fachliche Anweisung!

Symptome einer Überdosierung: Herzrasen, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen – selten Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen. Jede Überdosierung ist ein medizinischer Notfall.

Klinische Einschätzung des Arztes: Wann ist Claritin die richtige Wahl?

Als erfahrener Facharzt empfehle ich Claritin vor allem jenen Patientinnen und Patienten, die leichte bis mittelschwere allergische Symptome aufweisen und bei denen Müdigkeit unter anderen Antihistaminika ein Problem darstellt. Besonders geeignet ist Claritin bei saisonalen Allergien (z. B. Heuschnupfen), Hausstaubmilbenallergie oder bei gelegentlichen Nesselsucht-Schüben. Für Menschen mit chronischer Urtikaria kann Claritin eine Alternative sein, allerdings ist hier unter Umständen eine engmaschige ärztliche Kontrolle angezeigt.

Weniger geeignet ist Claritin für Patientengruppen mit schwerer Leberfunktionsstörung oder für jene, die nach Einnahme dennoch Schläfrigkeit verspüren – hier kann Fexofenadin sinnvoller sein. Bei Kindern unter 6 Jahren oder bei Schwangeren ist Loratadin nur nach ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung zu empfehlen. Bei akut lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) ist Claritin keine Notfallbehandlung. Sollte die Wirkung im Verlauf nachlassen oder unerwartete Nebenwirkungen auftreten, ist eine Neubewertung und gegebenenfalls ein Wechsel des Präparats indiziert. Insgesamt bietet Claritin ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil für die meisten erwachsenen Allergiepatienten in der Schweiz.

Fragen, die Patienten ihren Ärztinnen und Ärzten zu Claritin häufig stellen

Wie merke ich, ob Claritin bei mir wirkt?
Sie sollten merken, dass Symptome wie Niesen, Juckreiz oder laufende Nase nachlassen. Falls nach 2–3 Tagen keine Besserung eintritt, prüfen wir gemeinsam, ob die Dosierung oder das Präparat angepasst werden muss.
Kann ich Claritin dauerhaft einnehmen?
Ja, viele Patientinnen und Patienten nehmen Claritin während der gesamten Allergiesaison ein. Bei längerfristiger Einnahme kontrollieren wir aber regelmässig mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Was ist, wenn ich trotz Claritin Beschwerden habe?
Allergiesymptome können je nach Pollenflug oder Allergenlast sehr stark sein. Manchmal ist eine zusätzliche Massnahme (z. B. Nasenspray, Schutz vor Allergenexposition) sinnvoll. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Termin vereinbaren.
Wie schnell sollte ich eine Wirkung erwarten?
Meistens beginnt die Wirkung innerhalb von 1–3 Stunden. Bei einzelnen Patienten dauert es etwas länger, bis sich der volle Effekt zeigt.
Kann Claritin mit anderen Allergiemitteln kombiniert werden?
Die Kombination mit anderen Antihistaminika ist ohne Rücksprache nicht zu empfehlen. Bei Kombination mit Nasensprays oder Augentropfen sind Wechselwirkungen selten, aber wir besprechen dies im Detail, falls nötig.
Wann muss ich die Therapie abbrechen?
Bei starken Nebenwirkungen (z. B. Hautausschlag, Atemnot, Herzrasen) oder wenn Sie eine allergische Reaktion auf das Präparat bemerken. In diesen Fällen sofort beim Arzt oder Notdienst melden.
Muss ich meine Allergie trotzdem abklären lassen?
Ja, besonders bei starken, plötzlichen oder sich verändernden Symptomen. Eine genaue Diagnostik hilft, Therapie und Allergenkarenz gezielt anzupassen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Claritin (Loratadin) in der Schweiz

Wie lange dauert es, bis Claritin wirkt?
Meist setzt die Wirkung 1 bis 3 Stunden nach Einnahme ein und hält bis zu 24 Stunden an.
Kann ich Claritin ohne Rezept in jeder Schweizer Apotheke bekommen?
Ja, Claritin ist rezeptfrei in allen Apotheken in der Schweiz erhältlich. Eine Beratung wird empfohlen.
Was kostet Claritin in der Schweiz?
Eine Packung mit 20 Tabletten kostet je nach Anbieter und Verpackung zwischen CHF 12.– und CHF 22.–.
Darf ich mit Claritin Auto fahren?
In der Regel ja, da Claritin kaum Müdigkeit verursacht. Testen Sie aber bei der ersten Einnahme Ihre individuelle Reaktion.
Kann ich Claritin in der Schwangerschaft einnehmen?
Eine Anwendung ist nur nach ärztlicher Rücksprache und Risikoabwägung erlaubt, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.
Welche Alternativen zu Claritin gibt es?
Häufig verwendet werden Cetirizin (Zyrtec), Fexofenadin (Telfast) und Desloratadin (Aerius). Die Auswahl sollte individuell erfolgen.
Wie lange kann ich Claritin am Stück nehmen?
Während der gesamten Allergiesaison ist die tägliche Einnahme möglich. Bei ganzjährigem Bedarf sollte eine ärztliche Kontrolle erfolgen.
Was passiert bei versehentlicher Überdosierung?
Bei Verdacht auf Überdosierung sofort die Einnahme stoppen und den Schweizer Notruf 144 verständigen. Symptome können Herzrasen und Schläfrigkeit sein.
Kann ich Claritin mit anderen Medikamenten kombinieren?
In den meisten Fällen ja, aber bei Einnahme weiterer Medikamente am besten die Apotheke oder Ärztin/Arzt informieren, um Wechselwirkungen auszuschliessen.
Wird Claritin von der Grundversicherung übernommen?
Nein, rezeptfreie Antihistaminika wie Claritin werden in der Schweiz in der Regel nicht von der Grundversicherung bezahlt.

Quellen und weiterführende Literatur