Arimidex online kaufen in der Schweiz – einfach und sicher bestellen

  • Home/
  • Arimidex online kaufen in der Schweiz – einfach und sicher bestellen
Arimidex online kaufen in der Schweiz – einfach und sicher bestellen
Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Die Einnahme von Medikamenten ist ausschliesslich nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt möglich. Selbstmedikation kann lebensgefährlich sein.

Inhaltsverzeichnis

Direktantwort: Ist Arimidex in der Schweiz rezeptpflichtig?

Ja, Arimidex (Anastrozol) ist in der Schweiz verschreibungspflichtig. Der Bezug ohne gültiges ärztliches Rezept ist illegal und kann Ihre Gesundheit ernsthaft gefährden. Der Kauf über inoffizielle Webseiten birgt erhebliche Risiken, einschliesslich Fälschungen.

Schnellüberblick: Die wichtigsten Fakten zu Arimidex

Eigenschaft Details
Wirkstoff Anastrozol
Hauptanwendung Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause
Dosierung Meist 1 mg einmal täglich (nicht teilen)
Rezeptpflicht Ja (ausschliesslich mit ärztlicher Verordnung erhältlich)
Erstattung In der Regel von Grundversicherung übernommen, sofern medizinisch indiziert
Preis (Schweiz, Stand 2026) Ca. CHF 50–80 für 28 Tabletten (Original); Generika ab ca. CHF 30
Alternativen Letrozol, Exemestan
Wichtigste Kontraindikation Schwangerschaft, Stillzeit, schwere Nieren- oder Leberinsuffizienz

Wie wirkt Arimidex im Körper?

Arimidex enthält den Wirkstoff Anastrozol, einen sogenannten nicht-steroidalen Aromatasehemmer. Die Aromatase ist ein Enzym, das in Fettgewebe für die Umwandlung von Androgenen (männlichen Sexualhormonen) zu Östrogenen (weiblichen Hormonen) verantwortlich ist. Einige Brustkrebsarten wachsen nur dann, wenn genügend Östrogen vorhanden ist.

Mechanismus: Arimidex blockiert gezielt die Aromatase. Dadurch sinkt der Östrogenspiegel im Blutplasma deutlich (oft um über 80 % innerhalb weniger Wochen1). Im Gegensatz zu Tamoxifen, das an den Östrogenrezeptor bindet, verringert Arimidex die Östrogenproduktion im Körper direkt.

Dies führt dazu, dass hormonabhängige Tumore weniger Wachstumsanreize erhalten. Die Wirkung ist unabhängig von der Tageszeit – das Medikament wirkt kontinuierlich, solange es täglich eingenommen wird.

Vereinfacht gesagt: Arimidex dreht den „Hormonhahn“ zu, damit Tumorzellen nicht mit „Wachstumssaft“ (Östrogen) versorgt werden.

ExpertInnen-Kommentar von Dr. med.

In meiner langjährigen klinischen Praxis beobachte ich häufig, dass Patientinnen die Wirkung von Arimidex unterschätzen oder zu früh aufgeben, wenn nicht sofort eine Besserung spürbar ist. Wichtig ist: Der Therapieerfolg zeigt sich oft erst nach mehreren Monaten. Viele Patientinnen berichten auch über Gelenkschmerzen oder Hitzewallungen – halten das aber aus Angst vor Abbruch für unausweichlich. Ich rate: Sprechen Sie Nebenwirkungen immer offen in Ihrer Onkologiesprechstunde an. Oft helfen schon kleine Anpassungen (z.B. Einnahmezeit, ergänzende Bewegungstherapie) oder symptomlindernde Zusatzmedikamente. Entscheidend ist die regelmässige Einnahme – Aussetzer reduzieren die Wirksamkeit erheblich.

Wie wird Arimidex dosiert und eingenommen?

  • Standarddosis: 1 mg Anastrozol, einmal täglich – unabhängig von den Mahlzeiten.
  • Tablettenteilung: Die Tabletten sind nicht zum Teilen vorgesehen. Eine Teilung kann zu ungleichmässiger Wirkstofffreisetzung führen.
  • Behandlungsdauer: In der Regel 5 Jahre, je nach individuellem Rückfallrisiko und Verträglichkeit (nach aktuellen SAKK-/ESMO-Leitlinien).
  • Therapiebeginn: Meist nach Abschluss der Operation und ggf. Chemotherapie.
  • Maximale Tagesdosis: Überschreitung von 1 mg pro Tag bringt nachweislich keinen Zusatznutzen und erhöht die Nebenwirkungsgefahr.
  • Anpassung bei Leber- oder Niereninsuffizienz: Bei leichter bis mässiger Einschränkung meist keine Dosisanpassung nötig, bei schwerer Insuffizienz jedoch kontraindiziert!

Wichtiger Hinweis: Die Einnahme sollte täglich zur selben Zeit erfolgen, um den Wirkspiegel konstant zu halten. Bei einer vergessenen Dosis nicht doppelt einnehmen!

Arimidex, Alkohol und Ernährung: Was muss ich beachten?

Mahlzeiten:
Arimidex kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Fetthaltige Nahrung beeinflusst die Aufnahme nicht signifikant.
Grapefruitsaft:
Bisher keine relevanten Interaktionen nachgewiesen, im Gegensatz zu einigen anderen Krebsmedikamenten.
Alkohol:
Moderater Alkoholkonsum (< 10 g reiner Alkohol pro Tag, z.B. ein Glas Wein) wird von den meisten Patientinnen vertragen. Bei stärkeren Leberwertveränderungen, Lebererkrankungen oder Alkoholabhängigkeit strikte Abstinenz empfohlen, da der Wirkstoff über die Leber verstoffwechselt wird.
Mythos vs Realität: Mythos: „Arimidex ist mit Alkohol strikt unverträglich.“ Realität: Kleine Mengen sind meist kein Problem, aber grössere Mengen können die Leber und den Therapieerfolg belasten.

Für wen ist Arimidex nicht geeignet? (Kontraindikationen)

AbsolutRelativ (nur unter besonderer Abwägung)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Prämenopausale Frauen (ausserhalb von Studien)
  • Schwere Leberinsuffizienz
  • Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min)
  • Überempfindlichkeit gegen Anastrozol oder einen Hilfsstoff
  • Mittlere Leber- oder Nierenfunktionsstörung
  • Osteoporose oder hohes Frakturrisiko
  • PatientInnen mit bestehender Hypercholesterinämie
  • Schwere kardiovaskuläre Vorbelastung (z.B. kürzlicher Myokardinfarkt)

Erklärung: Bei schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz kann Anastrozol schlechter abgebaut werden, was die Gefahr einer Überdosierung und verstärkter Nebenwirkungen erhöht. Vorbestehende Osteoporose kann sich unter der Therapie verschlimmern – deshalb wird regelmässig eine Knochendichtemessung empfohlen.

Welche Nebenwirkungen sind bei Arimidex möglich?

Wie jedes Arzneimittel kann auch Arimidex Nebenwirkungen auslösen. Unterschiede bestehen zwischen sehr häufigen, häufigen, seltenen und sehr seltenen Effekten (gemäss WHO-Klassifikation):

  • Sehr häufig (>1/10): Hitzewallungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Schwächegefühl, Osteoporose, Hautausschlag, Übelkeit
  • Häufig (>1/100 bis <1/10): Depression, Kopfschmerzen, Vaginaltrockenheit, Appetitverlust, erhöhter Cholesterinspiegel
  • Selten (>1/10.000 bis <1/1.000): Leberwertanstieg, allergische Reaktionen, Karpaltunnelsyndrom
  • Sehr selten (<1/10.000): Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom), Anaphylaxie

Warum treten diese Nebenwirkungen auf?
Der Östrogenmangel beeinträchtigt den Knochenstoffwechsel (Risiko für Knochenbrüche/ Osteoporose), beeinflusst das zentrale Nervensystem (Hitzewallungen, Depression) und den Fettstoffwechsel (erhöhtes Cholesterin).

Was tun bei Nebenwirkungen?

  • Bei schweren Symptomen sofort die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt kontaktieren.
  • Nie abrupt absetzen – Rücksprache ist zwingend notwendig!
  • Leichte Beschwerden (z.B. Gelenkschmerzen) können durch Bewegung, Schmerzmittel oder Dosisanpassung oft gelindert werden.

Typische Fehler bei der Anwendung von Arimidex

  1. Unregelmässige Einnahme: Viele Patientinnen „vergessen“ Tabletten am Wochenende oder im Urlaub. Dies kann das Rückfallrisiko erhöhen. Lösung: Einnahme in die tägliche Routine integrieren, z.B. mit Frühstück koppeln.
  2. Dosis selbstständig anpassen: Einige Patientinnen halbieren aus Angst vor Nebenwirkungen die Dosis oder nehmen sie nur alle zwei Tage. Das senkt die Wirksamkeit erheblich. Lösung: Änderungen nie ohne ärztliche Rücksprache!
  3. Nebenwirkungen verschweigen: Aus Angst vor Therapieabbruch sprechen viele nicht über Gelenkschmerzen, depressive Verstimmung oder Libidoverlust. Lösung: Alle Beschwerden frühzeitig mit dem Behandlungsteam besprechen – es gibt oft hilfreiche Gegenmassnahmen.
  4. Gleichzeitige Einnahme mit anderen Medikamenten ohne ärztliche Rücksprache: Beispielsweise werden Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Präparate (z.B. Johanniskraut) eingenommen. Lösung: Jedes neue Präparat mit der Onkologin/ dem Onkologen absprechen.
  5. Abbruch wegen scheinbarer Wirkungslosigkeit: Brustkrebstherapien wirken meist langfristig – ein Therapieeffekt ist nicht immer sofort spürbar. Lösung: Geduld bewahren und engmaschige Verlaufskontrollen wahrnehmen.

Vergleich: Arimidex und Alternativen

Präparat Wirkstoff Onset (Wirkbeginn) Dauer der Wirkung Häufigste Nebenwirkung Preis (Schweiz, 2026) Besonderheiten
Arimidex Anastrozol 2–6 Wochen 24 h, steady state nach ca. 7 Tagen Gelenk- und Muskelschmerzen CHF 50–80/28 Tabletten (Original)
ab CHF 30 (Generika)
Sehr gut erforscht, keine Tablettenteilung vorgesehen
Letrozol (Femara) Letrozol 2–4 Wochen ca. 2 Tage Osteoporose, Hitzewallungen CHF 45–75/30 Tabletten Ebenfalls Aromatasehemmer, geringfügig andere Nebenwirkungsrate
Exemestan (Aromasin) Exemestan 2–4 Wochen ca. 24 h Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden CHF 90–120/30 Tabletten Steroidhaltiger Aromatasehemmer, leicht andere Verträglichkeit

Kommentar: In der Praxis werden alle drei Wirkstoffe nach ähnlichen Kriterien eingesetzt. Die Wahl hängt von individuellen Begleiterkrankungen, Nebenwirkungsprofil und Patientenpräferenz ab. Preislich liegen alle im Rahmen der Grundversicherung, Generika sind oft deutlich günstiger.

Häufig gestellte Fragen an die Ärztin / den Arzt

Ich habe eine Dosis vergessen. Was soll ich tun?
Nehmen Sie die vergessene Tablette sobald wie möglich ein. Liegt der Zeitpunkt bereits nahe an der nächsten Einnahme, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Tablette wie gewohnt. Nie eine doppelte Dosis einnehmen!
Darf ich Arimidex mit Schmerzmitteln kombinieren?
Normale Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind in der Regel unproblematisch. Bei regelmässiger Einnahme anderer Medikamente (z.B. Blutverdünner) sprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.
Wie lange muss ich Arimidex einnehmen?
Meist 5 Jahre. In manchen Fällen wird die Therapie individuell verlängert oder auf ein anderes Präparat umgestellt. Die Entscheidung trifft Ihr Behandlungsteam auf Basis Ihres Rückfallrisikos.
Kann ich unter Arimidex Auto fahren?
Normalerweise ja. Sollte ungewöhnliche Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen auftreten, verzichten Sie besser auf das Fahren und informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Erhöht Arimidex das Risiko für Osteoporose?
Ja, durch den Östrogenmangel kann die Knochendichte sinken. Es werden regelmässige Knochendichtemessungen und ggf. eine begleitende Osteoporoseprophylaxe empfohlen.
Gibt es Wechselwirkungen mit pflanzlichen Präparaten?
Insbesondere Johanniskraut kann die Wirksamkeit von Arimidex herabsetzen. Auch andere Präparate sollten immer mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.
Was kostet Arimidex in der Schweiz, wird es übernommen?
Der Preis liegt für das Original je nach Packungsgrösse zwischen CHF 50 und 80, Generika ab CHF 30. Die Kosten werden bei medizinischer Indikation in der Regel von der Grundversicherung übernommen.

Arimidex auf einen Blick: Steckbrief-Tabelle

Parameter Wert
Wirkstoff Anastrozol
Therapiedauer Meist 5 Jahre
Bioverfügbarkeit ~83%
Metabolisierung Leber (CYP3A4, CYP2C8)
Elimination Urinausscheidung, teils Stuhl (<10 % unverändert)
Halbwertszeit ~40–50 Stunden
Rezeptpflicht in CH Ja

So erhalten Sie Arimidex legal in der Schweiz – Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fachärztliche Abklärung: Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Gynäkologin, Onkologen oder im Brustzentrum (z.B. Universitätsspital Zürich, Kantonsspital St. Gallen, Inselspital Bern).
  2. Indikationsprüfung: Die Ärztin/der Arzt prüft, ob Arimidex gemäss SAKK-/ESMO-Leitlinien für Sie geeignet ist.
  3. Verschreibung: Sie erhalten ein elektronisches oder Papier-Rezept für eine Schweizer Apotheke.
  4. Einlösung: Das Medikament kann in jeder vor Ort zugelassenen oder zertifizierten Online-Apotheke («Swissmedic approved») bezogen werden. Achten Sie auf offizielle Logos und Zertifikate.
  5. Kostenerstattung: Reichen Sie ggf. das Rezept bei Ihrer Krankenkasse ein, falls eine Vorabgenehmigung erforderlich ist (z.B. bei Indikationen ausserhalb des Standards).

Tipp: Auch telemedizinische Konsultationen (z.B. Medgate, OnlineDoctor) sind für Folgeverschreibungen möglich, sofern bereits eine Therapieempfehlung besteht.

Rechtliche Hinweise: Bezug, Online-Angebote und Patientensicherheit

  • Arimidex ist verschreibungspflichtig. Der Erwerb ohne Rezept, insbesondere über ausländische oder nicht zertifizierte Webseiten, ist in der Schweiz illegal und kann mit Bussen oder rechtlichen Konsequenzen geahndet werden (Swissmedic).
  • Patientenschutz: Das Rezept dient nicht der Bürokratie, sondern Ihrer Sicherheit – nur so können Wechselwirkungen und Kontraindikationen ausgeschlossen werden.
  • Achten Sie beim Onlinekauf auf die Schweizer Zulassung und Apotheken mit Swissmedic-Logo oder das grüne EU-Logo mit weissem Kreuz. Unseriöse Anbieter verzichten häufig auf diese Kennzeichnung und verlangen kein Rezept – das ist ein Warnsignal für Fälschungen.
  • Fälschungsgefahr: Fälschungen sind ein reales Risiko und können unwirksam oder sogar gesundheitsschädlich sein. Meist fällt der Preis deutlich unter den Apothekenpreis – ein klares Warnzeichen.

Original, Generika oder Fälschung? Tipps zur sicheren Identifikation

  1. Originalverpackung: Schweizer Original-Arimidex ist in Blisterpackungen mit klar lesbarer Chargennummer, Ablaufdatum und Herstellerlogo (AstraZeneca) erhältlich.
  2. Tablettenform: Rund, weiss, mit Prägung „A“ auf einer Seite.
  3. Generika: Enthalten denselben Wirkstoff, aber ggf. andere Hilfsstoffe (Farbstoffe, Bindemittel). Sie sind gleichwertig wirksam und unterliegen ebenfalls der Swissmedic-Kontrolle.
  4. QR-Code / Sicherheitsmerkmale: Seriöse Produkte sind seit 2024 mit QR-Codes oder Hologrammen zum Online-Check versehen.
  5. Preis: Angebote deutlich unter dem Schweizer Apothekenpreis deuten oft auf Fälschungen oder Importware ohne Zulassung hin!
Gut zu wissen: Generika sind meist gleich gut verträglich, können jedoch bei bekannter Allergie gegen bestimmte Hilfsstoffe problematisch sein. Bei Unsicherheiten bitte immer die Apothekerin / den Apotheker konsultieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Kann ich Arimidex ohne Rezept kaufen?
    Nein, in der Schweiz ist dies illegal – der Bezug erfolgt ausschliesslich mit ärztlicher Verschreibung.
  • Wie schnell wirkt Arimidex?
    Ein deutlicher Abfall des Östrogenspiegels zeigt sich meist innerhalb von 2–6 Wochen, der therapeutische Effekt auf den Tumor oft erst nach Monaten.
  • Welche Alternativen gibt es?
    Letrozol und Exemestan sind die wichtigsten Alternativen.
  • Ist Arimidex für Männer geeignet?
    In der Regel nicht – Ausnahme sind seltene Fälle von männlichem Brustkrebs, ausschliesslich unter ärztlicher Überwachung.
  • Kann ich Arimidex absetzen, wenn die Nebenwirkungen zu stark sind?
    Niemals eigenmächtig absetzen! Immer zuerst die behandelnde Ärztin / den behandelnden Arzt kontaktieren.
  • Wie wird Arimidex erstattet?
    Bei anerkannter Indikation (z.B. Brustkrebs) übernimmt die Grundversicherung in der Schweiz meist die Kosten.
  • Kann ich Arimidex mit Nahrungsergänzungsmitteln kombinieren?
    Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach Rücksprache mit dem Behandlungsteam eingenommen werden, da Wechselwirkungen möglich sind.
  • Wie lagere ich Arimidex richtig?
    Im Originalblister, bei Raumtemperatur (15–30°C), trocken und ausserhalb der Reichweite von Kindern.
  • Darf ich Arimidex während der Schwangerschaft einnehmen?
    Nein, Arimidex ist während Schwangerschaft und Stillzeit strengstens kontraindiziert.
  • Wie erkenne ich eine Fälschung?
    Verdächtig sind fehlende oder fehlerhafte Verpackungsdetails, der Verzicht auf das Rezept und ein ungewöhnlich niedriger Preis.

Was tun bei Überdosierung?

  1. Sofortige Einnahme stoppen.
  2. Umgehend den Notruf wählen (144 in der Schweiz).
  3. Dem medizinischen Personal folgende Informationen bereitstellen:
    • Genommene Dosis und Zeitpunkt
    • Name des Medikaments (Anastrozol / Arimidex)
    • Ihr Alter und Gewicht
  4. Bis zum Eintreffen der Rettung keine weiteren Medikamente einnehmen.
  5. Die Blisterpackung oder das Rezept bereithalten.

Es existiert kein spezifisches Gegenmittel. Die Behandlung erfolgt symptomatisch durch das medizinische Fachpersonal.

Psychologische Unterstützung und Umgang mit Brustkrebs

Brustkrebs und seine Behandlung sind sowohl körperlich als auch seelisch belastend. Es ist normal, Ängste und Stimmungsschwankungen zu erleben. Viele Patientinnen profitieren von Gesprächen mit Fachpersonen (z.B. PsychoonkologInnen) oder dem Austausch in Selbsthilfegruppen (z.B. Krebsliga Schweiz). Auch die Einbindung des Partners oder der Familie kann zur Krankheitsbewältigung beitragen.

Denken Sie daran: Sie sind nicht allein – in der Schweiz gibt es zahlreiche Beratungsstellen und Unterstützungsangebote.

Sonderfälle: Arimidex bei besonderen Patientengruppen

  • Patientinnen mit Nieren- oder Lebererkrankung: Bei schwerer Einschränkung kontraindiziert; bei leichter bis mässiger Funktionsstörung ärztliche Kontrolle und evtl. engmaschigere Laborüberwachung.
  • Ältere Patientinnen (> 70 Jahre): Keine generelle Dosisanpassung nötig. Knochendichtemessung besonders wichtig, da das Frakturrisiko steigt.
  • Frauen im gebärfähigen Alter: Arimidex ist nicht zugelassen und wirkt nicht bei funktionierenden Eierstöcken.
  • Fahrtüchtigkeit und Maschinenbedienung: Arimidex beeinträchtigt in der Regel nicht die Fahrtüchtigkeit. Bei starker Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen sind Autofahrten zu vermeiden.
  • Fruchtbarkeit: Nach der Menopause nicht relevant – für Frauen vor der Menopause kontraindiziert.

Qualitäts-Check: So erkennen Sie ein Originalpräparat

  1. Originalverpackung mit gut lesbarer Chargennummer und Ablaufdatum
  2. Prägung „A“ auf der Tablette, weisse runde Form
  3. AstraZeneca-Logo auf der Packung (bei Original)
  4. QR-Code oder Hologramm zur Online-Prüfung (seit 2024 Standard in der Schweiz)
  5. Begleitblatt in Deutsch, Französisch oder Italienisch
  6. Generika haben ggf. andere Farbe oder Prägung, müssen aber Swissmedic-zertifiziert sein

Kompatibilitäts-Check: Arimidex und andere Medikamente

Medikament / Produkt Kombination erlaubt? Konsequenzen
Paracetamol Ja Keine klinisch relevanten Interaktionen
Ibuprofen Ja, mit Vorsicht Überwachung bei gleichzeitiger Nierenfunktionsstörung empfohlen
Blutverdünner (z.B. Marcoumar, DOAKs) Mit Rücksprache Mögliche Interaktion, ärztliche Kontrolle erforderlich
Johanniskraut Nein Kann Wirksamkeit von Arimidex reduzieren
Östrogenhaltige Präparate Nein Wirkverlust von Arimidex
Grapefruitsaft Keine bekannten relevanten Interaktionen Gilt als sicher

Was tun, wenn Arimidex nicht wirkt?

  1. Regelmässige Verlaufskontrolle beim Onkologen oder Brustzentrum vereinbaren.
  2. Therapietreue überprüfen: Einnahmefehler sind eine der häufigsten Ursachen für Therapieversagen.
  3. Bei Progression des Tumors: Wechsel auf ein anderes Medikament (z.B. Letrozol, Exemestan) oder eine andere therapeutische Strategie (z.B. Antikörper, Chemotherapie).
  4. Immer in Absprache mit dem Behandlungsteam handeln.

Wichtig: Viele Patientinnen merken keine unmittelbare Verbesserung – das bedeutet nicht, dass Arimidex unwirksam ist. Der Nutzen zeigt sich oft erst im Langzeitverlauf.

Fachmeinung der Ärztin / des Arztes

Aus meiner Sicht profitieren insbesondere postmenopausale Frauen mit hormonabhängigem, lokalisiertem oder metastasiertem Brustkrebs von Arimidex. Das Medikament ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der internationalen Therapieprotokolle, bietet aber – wie alle Aromatasehemmer – keine absolute Heilung, sondern senkt das Rückfallrisiko deutlich. Das Hauptaugenmerk liegt auf der konsequenten, täglichen Einnahme. Bei Patientinnen mit ausgeprägter Osteoporose, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen, oder bei nicht ausreichender Wirksamkeit, kann ein Wechsel auf Letrozol oder Exemestan oder der Einsatz von anderen Therapiekombinationen sinnvoll sein. Insgesamt bleibt Arimidex ein wichtiger, aber nicht der alleinige Pfeiler der Brustkrebsbehandlung. Die sorgfältige Überwachung, offene Kommunikation und individuelle Anpassung sind für eine erfolgreiche Therapie entscheidend.

Empfehlung: Qualifizierte Brustkrebsspezialistin in der Schweiz

Wenn Sie eine erfahrene Fachärztin/Facharzt für Brustkrebsbehandlung suchen, empfehle ich folgende Adresse:

  • Prof. Dr. med. Viviane Hess
    Leitende Ärztin Onkologie/Brustzentrum
    Universitätsspital Basel
    Petersgraben 4, 4031 Basel
    Tel. +41 61 265 50 50
    www.unispital-basel.ch

Alternativ finden Sie weitere Kompetenzzentren an den Universitätsspitälern in Zürich, Bern, Lausanne und Genf.

Quellenverzeichnis

  1. AstraZeneca AG. Arimidex® Fachinformation Schweiz, Stand 2026. Swissmedic
  2. Swiss Group for Clinical Cancer Research (SAKK). Aktuelle Richtlinien zur Therapie des Mammakarzinoms. www.sakk.ch
  3. European Medicines Agency (EMA). Anastrozole – EPAR. www.ema.europa.eu
  4. PubMed. Anastrozole in Breast Cancer: Aktuelle Studienübersicht. www.pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Krebsliga Schweiz: Beratung und Unterstützung bei Brustkrebs. www.krebsliga.ch
  6. Universitätsspital Basel, Brustzentrum. www.unispital-basel.ch